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Der Kinderschutzbund Oldenburg e.V. sucht zum 1.8.2017 eine staatl. anerkannte Erzieherin als Erstkraft mit 17,75 Wochenstunden, verteilt auf 3 Vormittage.

Die Bezahlung richtet sich nach TV SuE.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

Kinderschutzbund Oldenburg e.V.

z. Hd. Frau Monika Kreye

Lindenstraße 39

26123 Oldenburg

Tel.: 0441/84590

oder per Mail an:

info@kinderschutzbund-oldenburg.de

30.04.2017 Tag der gewaltfreien Erziehung

Gewaltfreie Erziehung
Und wie sie gelingen kann..

Eigentlich darf man sein Kind nicht schlagen, aber laut einer aktuellen Studie des Forsa-Instituts tun es tatsächlich noch die Hälfte aller Eltern in Deutschland, obwohl es seit November 2000 im BGB heißt: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

Als Eltern haben wir einen großen Anspruch an uns, wie auch an unsere Kinder. Das Idealbild von Eltern und Kindern sieht folgendermaßen aus:

-Eltern sorgen für Ihre Kinder, behüten und beschützen sie, fördern sie und begleiten sie ins Leben. Eltern sind verlässlich und beständig, geduldig und großmütig, ohne Schwächen und dunkle Seiten.
-Kinder sind ehrlich und offen, strebsam und interessiert, einsichtig und aufmerksam. Sie tragen die Wünsche und Hoffnungen ihrer Eltern weiter, sind eine Freude für die Eltern.

Der Traum von einer heilen Welt sitzt tief in uns.

Unsere Herkunftsfamilie, sowie soziale Gruppen und Gesellschaft prägen uns und unser Familienbild auf der einen Seite und die Reklame gaukelt uns ein entspanntes, zufriedenes Hochglanzleben auf Postern und im TV auf der anderen Seite vor.

Aber die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.
Die Geburt eines Kindes wirft die gewohnte Paarstruktur völlig über den Haufen. Nichts ist mehr so, wie es mal war. Die Welt ist in Unordnung, aber wir wollen die besten Eltern ohne Fehl und Tadel sein.

Wirklich, sehr anstrengend.

Die Erfahrung aus der Arbeit mit Familien zeigt, dass fast allen Familien die Diskrepanz zwischen Idealbild und der Realität schwer zu schaffen macht und sie den neuen Anforderungen nicht so ohne weiteres gewachsen sind.

Viele fühlen sich allein gelassen, erleben einen gewaltigen Erwartungsdruck der Gesellschaft, womit auch Partner, Freunde, Familie, usw. gemeint sind.
Wer traut sich schon, sich einzugestehen dass man Überfordert ist? Wer mag sich Rat und Hilfe von außen holen und sich an eines der zahlreichen Angebote für Eltern und Familie wenden?

Dazu gehört Überwindung, Kraft und Mut.

Kinder und Erwachsene erleben die Welt völlig unterschiedlich, sie haben unterschiedliche Interessen und Sichtweisen. Im Normalfall bewältigt ein Erwachsener seinen Tag nach einem Plan, er ist komplett durch organisiert, alles hat einen Sinn.

Für ein Kind ist jeder Tag neu. Es ist weniger strukturiert und entscheidet meistens aus dem Bauch heraus, spontan und nach eigenem Bedürfnis.

Um gewaltfrei zu erziehen, müssen wir Eltern dies alles berücksichtigen. Wir müssen uns unserer unterschiedlichen Bedürfnisse klar sein.

Das bedeutet auch, unsere Bedürfnisse nicht zurückzustellen und uns innerlich neben unseren Kindern zu behaupten. Dies gilt es dann im Alltag umzusetzen.

Kinder und Eltern sind in dem, was sie können und wollen oft inkompatibel. Sie brauchen Freiräume zum Ausgleich, die intellektuell und emotional passen.

Eltern müssen von ihren erwachsenen Erwartungen an die Kinder unbedingt viel Abstand nehmen – wie auch Kinder lernen, ihre kindlichen Vorstellungen von den Eltern zu korrigieren.

Wer als Erwachsener mit Kindern ein Ziel erreichen möchte, muss die notwendigen Umwege akzeptieren und einplanen. Das bedeutet: „sich Zeit nehmen“

Kinder und Eltern müssen sich reiben dürfen. Eltern sollten die Möglichkeit haben, ihre Kinder auch mal alleine lassen zu können und umgekehrt. „Loslassen“ bedeutet Vertrauen.

Gewaltfreie Erziehung gibt es nicht auf Rezept. Sie ist möglich, wenn alle ein realistisches Bild von Elternschaft entwickeln dürfen und sich die Lebens –und Entwicklungsräume für Kinder und Eltern erweitern.

Bleiben Sie voller Vertrauen, in sich und ihre Kinder. Und wenn Sie das Gefühl haben, dass ihr Fass bald überläuft, dann kommen Sie in unsere Beratungsstelle. Wir freuen uns auf Sie und unterstützen Sie gerne.

Ihr Team des Kinderschutzbundes Oldenburg

Lieder und Tänze aus Skandinavien- Melodien zum Träumen

Unter diesem Motto veranstaltete das Duo „SoRo“ in der Oldenburger Friedenskirche ein Benefizkonzert zugunsten des Kinderschutzbundes.
Die Zuhörer wurden mitgenommen in die Welt der Trolle, Feen und Elfen. Sonja und Robert Grashorn begeisterten durch ihre eigene Interpretation der skandinavischen Weisen und Melodien.
Am Ende des Konzertes wurde dem Kinderschutzbund ein Spende in Höhe von 366,72€ übergeben.

Dafür bedanken wir uns herzlich!!

2.600 Euro für Kinderschutzbund Oldenburg Famila Osteraktion – Riesenei für den guten Zweck

Als eine der diesjährigen besonderen Osteraktionen wurden ab dem 07. April bei der erstmalig durchgeführten Aktion „Oldenburgs größtes Osterei“ in kürzester Zeit über 2.500 Schokoladengoldhasen der Firma Lindt im famila Einkaufsland Wechloy für den guten Zweck an die Besucher verkauft.
Bereits im vergangenen Jahr entstand die Idee, zu Ostern für den guten Zweck, ein Riesenei im famila Einkaufsland aufzubauen und dieses mit kleinen Hasen Stück für Stück zu füllen. Nach intensiver Planung konnte die Idee gemeinsam mit der Lindt & Sprüngli GmbH verwirklicht werden und am 06. April wurde das 4 Meter hohe und knapp 3 Meter breite Ei aus Plexiglas im Einkaufsland aufgestellt.

Das Ziel: Bis einschließlich zum Ostersamstag, 15. April, das gesamte Ei mit kleinen Lindt Goldhasen zu füllen.
Sobald der Kunde 2 Goldhasen gekauft hatte, wanderte ein weiterer Goldhase symbolisch für eine 2 € Spende in das Riesenei. Durch die positive Resonanz und den enormen Zuspruch der Kunden konnte bereits unerwartet vorzeitig am Dienstag, den 11. April, der letzte Hase im Ei platziert werden. Jeder der 1.300 Goldhasen im Riesenei steht für eine 2 € Spende für den Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Oldenburg e.V..
Die Spendensumme von 2.600 € wurde am 13. April in Anwesenheit des Vorstands-mitglieds, Anke Philip, dem Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Oldenburg e.V., mit einem symbolischen Scheck übergeben.

Der Kinderschutzbund sagt “ Herzlichen Dank “ für diese Unterstützung!

Kinderrechte endlich ins Grundgesetz!

Presseinformation
Hannover, 5.4.2017
Kinderrechte endlich ins Grundgesetz!
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V. und der Deutsche
Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e. V. begrüßen die Befürwortung von
Bundesjustizminister Heiko Maas, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern.
„Was wir jetzt allerdings brauchen, ist mehr als ein Lippenbekenntnis im Wahlkampf“, sagt
Birgit Eckhardt, die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e.V.
„Die Bundesregierung muss endlich die UN-Kinderrechtskonvention umsetzen und
Kinderrechte grundgesetzlich verankern, möglichst noch in der laufenden Legislaturperiode.“
Die Bundesrepublik hat die UN-Kinderrechtskonvention bereits vor 25 Jahren, am 5. April
1992, ratifiziert und sich damit den Prinzipien Schutz, Förderung, Beteiligung,
Nichtdiskriminierung sowie Kindeswohlvorrang verpflichtet. Auch im aktuellen
Koalitionsvertrag wird die Weiterentwicklung von Kinderrechten als wichtiges Anliegen
benannt.

„Es ist nicht zu akzeptieren, dass sich die dort vereinbarten Rechte von Kindern bis

heute nicht im Grundgesetz wiederfinden“, sagt Johannes Schmidt, Landesvorsitzender des
Deutschen Kinderschutzbunds (DKSB) Niedersachsen.

Kinder sind eigenständige, gleichberechtigte Persönlichkeiten, welche einen Anspruch auf
Individualität haben, und keine „Rechtsobjekte“. Sie sind Träger von Grundrechten und nicht
Gegenstand von Rechtsausübung. Die explizite Verankerung von Kinderrechten würde dies
verdeutlichen und gleichzeitig ein positives Signal in die Gesellschaft senden.
„In Niederachsen haben wir es bereits geschafft, Kinderrechte in der Landesverfassung zu
verankern. Es wird Zeit, dass der Bund ebenfalls die besondere Verantwortung für Kinder in
die Verfassung aufnimmt“, fordert Johannes Schmidt vom DKSB. Birgit Eckhardt sieht auch
das Land weiterhin in der Pflicht: „Wir hoffen, dass sich Ministerpräsident Stephan Weil im

Bundesrat für dieses Vorhaben stark macht. Das Wohlergehen der Kinder in unserem Land
ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“
Mit der Festlegung von Kinderrechten im Grundgesetz wäre der Kinderschutz in Deutschland
einen wichtigen Schritt weitergekommen.
Wenn Kinder als eigenständige Rechtsträger anerkannt werden, dann müssen ihre Rechte
und Interessen verbindlich in politische und gesellschaftliche Entscheidungen einbezogen
werden. Das gelte in allen Lebensbereichen vom Sozialsystem über Stadtentwicklung bis hin
zu Bildung und Teilhabe.

Bei Nachfragen: Johannes Schmidt: 0171.2137528

Veranstaltungsreihe „Fit für das Netz“?

Der 2. Teil der Elterninformationen startet am 06.04.2017

Im technischen Umgang mit den neuen Medien sind Heranwachsende ihren Eltern meist weit voraus. Doch oft mangelt es ihnen an einem kritischen Blick auf die vielfältigen Angebote im weltweiten Netz. Zu einem sicheren Umgang gehört die Fähigkeit, mögliche Gefahren erkennen zu können, um Risiken zu minimieren und die Möglichkeiten der digitalen Welt sinnvoll zu nutzen. Damit es dabei nicht zu einer Überforderung der Kinder und Jugendlichen kommt, benötigen sie unsere Unterstützung und Begleitung. Viele Erziehende haben jedoch Probleme, die digitalen Aktivitäten ihrer Kinder zu überblicken und angemessen zu begleiten – besonders dann, wenn sie selber nicht entsprechend „online“ sind.

Die Veranstaltungsreihe „Fit für das Netz“ will hier Hilfestellung geben.

Digitale Welten – von kleinen Monstern und wilden Kriegern.
Mobile Games und Online Spiele – von “Candy Crush” bis “Clash of Clans”.
Welche Alterskennzeichen gibt es für Online Spiele und Spiele Apps? Wie kann ich verhindern, dass mein Kind in eine Kostenfalle gerät – und machen die online Spiele alle süchtig? Neben dem Spaß und Zeitvertreib, den mobile Games und online Spiele bereiten, gibt es auch vielfältige Problemfelder die sich in digitalen Spielewelten verstecken. Wie kann man sich und seine Kinder dagegen schützen? Sind Smartphones, Tablets & Co für junge Menschen ein nützliches Werkzeug oder nur eine teure Spielerei?

Diese Informationsveranstaltung soll ihnen einen ersten Überblick über den „Spielplatz Internet“ verschaffen.
Dauer ca. 90 Minuten
am 06.04.2017
im PFL Oldenburg, Seminarraum 2
um 19.30h
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldungen bitte unter Tel. 0441/84590
Mail an info@kinderschutzbund-oldenburg.de

Neue Gruppen für Kinder aus Trennungsfamilien beim Kinderschutzbund Oldenburg

Das kostenfreie Angebot startet im Februar für Kinder von sieben bis zwölf Jahren.

Oldenburg / Oldenburg-Zentrum Im Februar werden beim Kinderschutzbund Oldenburg zwei neue Gruppen für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien („T.u.Sch.“) angeboten. Den Kindern wird ein geschützter Raum geboten, in dem sie Begleitung in ihrer oftmals belastenden Situation erhalten. Hier können sie eigene Bewältigungswege entdecken und in der Gruppe spüren, dass sie mit ihren Gefühlen und Erfahrungen nicht alleine sind. Es wird mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet, um das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken und sie dabei zu unterstützen, ein neues Gleichgewicht für sich zu finden. Das Angebot ist kostenfrei.
Wir treffen uns wöchentlich in einer festen Gruppe mit max. acht Kindern von sieben bis neun und in einer weiteren Gruppe mit Kindern von zehn bis zwölf Jahren. Außerdem finden Elternabende statt.

Beginn Donnerstags-Gruppe:
9.2.17, 16-17:30 Uhr (15 Termine donnerstags)

Beginn Mittwochs-Gruppe:
15.2.17, 16:30-18 Uhr (15 Termine mittwochs)

Anmeldung und weitere Informationen:
Kinderschutzbund Oldenburg
Lindenstraße 39, 26123 Oldenburg
Bürozeiten Mo-Di, Do-Fr 9-12 Uhr
Tel. 0441 – 845 90 (AB)
tusch@kinderschutzbund-oldenburg.de
www.kinderschutzbund-oldenburg.de

Ist Ihr Kind fit fürs Netz?

Haben Sie ein gutes Gefühl, wenn Ihr Kind im Internet surft, wenn es Spiele spielt etc.?
Was wird über Whats APP kommuniziert?

Diesen und anderen Fragen wollen wir nachgehen und laden SIe daher ein zu einem Vortrag und einer Gesprächsrunde ein!
Am 23.01.2017
Beginn 19.30 h
Vortragssaal des PFL Oldenburg
Referent: Mario Mohrmann, Jugendschutzbeauftragter der Stadt Oldenburg

Schnuppertag bei den „Kleinen ‚Elefanten“

Schnuppertag bei den „Kleinen ‚Elefanten“

schnuppertag

Am 14.01.2017 von 10-12.30 Uhr findet in der Kleinkindbetreuung des Kinderschutzbundes der „Schnuppertag“ für das KITA Jahr 2017 statt.

Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen und können sich über das Angebot der Einrichtung informieren sowie die Räumlichkeiten kennenlernen.
Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Anmeldungen geben Sie uns bitte unter Tel.: 0441/36146632
oder:
Kinderschutzbund Oldenburg e.V.
Lindenstraße 39
26123 Oldenburg
kinderbetreuung@kinderschutzbund-oldenburg.de

Mehr Freude, weniger Stress mit den Kindern!

„Ich zähl‘ gleich bis drei…!“

In Stresssituationen reagieren wir als Eltern unseren Kindern gegenüber manchmal so, wie wir es eigentlich gar nicht möchten.

In unseren Elternkursen im Kinderschutzbund Oldenburg wollen wir gemeinsam neue Wege erarbeiten, die das familiäre Miteinander verbessern können. Wir möchten Sie in Ihrem Selbstvertrauen als Erziehende stärken und Sie darin unterstützen, den Erziehungsalltag positiv wahrzunehmen – für mehr Freude und weniger Stress mit den Kindern!

Der nächste Elternkurs beginnt im Februar  im Kinderschutzbund Oldenburg, Lindenstr.39, 26123 Oldenburg

an 10 Abenden, immer dienstags von 20.00 – 22.15 Uhr

Teilnahmegebühr: 65 Euro pro Person/ 90 Euro Paare

Verbindliche Anmeldung und Informationen unter 0441/84590

 

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