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Kinderrechte sind Menschenrechte!!!

70 Jahre „Tag der Menschrechte“ am 10. Dezember 2018

Kinderrechte sind Menschenrechte!!!

Am heutigen internationalen Tag der Menschenrechte ist es dem Kinderschutzbund Ortsverein Oldenburg e.V. besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass alle Menschenrechte natürlich auch für Kinder gelten. Kinder brauchen und haben jedoch aufgrund ihrer besonderen Lebenssituation zusätzlich noch eigene Rechte! Diese Kinderrechte müssen nach wie vor stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht werden. Und vor allem müssen diese Kinderrechte endlich ins Grundgesetz! Dafür setzt sich der Deutsche Kinderschutzbund e.V. bereits seit vielen Jahren ein.

Wir werden das kommende Jahr 2019 deshalb für uns ganz konkret unter das Motto „Kinderrechte“ stellen. Durch verschiedene Aktionen werden wir auf einzelne Rechte (wie z.B. das Recht auf Spiel und Erholung, das Recht auf Bildung oder das Recht auf Mitbestimmung) aufmerksam machen. Dadurch werden besonders auch die Kinder selbst besser informiert und gestärkt, denn nur wer seine Rechte kennt, kann diese auch einfordern und für eine Verbesserung der eigenen Situation sorgen!

Auch unsere laufenden Projekte greifen einzelne Kinderrechte auf: So leistet das Elternprogramm „Starke Eltern – Starke Kinder“ (nächster Kurs ab 29.01.2019) einen wichtigen Beitrag zum Thema „gewaltfreie Erziehung“.

In unserer offenen Beratung sind nicht nur Erwachsene/Erziehende, sondern auch Kinder und Jugendliche mit ihren Sorgen und Anliegen jederzeit willkommen.

Internationaler Tag der Kinderrechte

Internationaler Tag der Kinderrechte: Jetzt gemeinsam die Chance nutzen und Kinderrechte ins Grundgesetz bringen!

Oldenburg.15.11.2018. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und brauchen ihre eigenen Rechte, darauf weist der Kinderschutzbund Ortsverband Oldenburg e.V.  zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20.11.2018 hin. Dass die Bundesregierung die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz grundsätzlich beschlossen hat, sieht der Verband als historische Chance. Nun gilt es, den politischen Prozess zu begleiten und mit Aktionen und Kampagnen Druck aufzubauen, damit die Kinderrechte vollumfänglich in der Verfassung verankert und im Alltag entsprechend ausgestaltet werden.

Der Kinderschutzbund setzt sich seit Jahren für eine Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ein, und noch nie waren die Aussichten so gut, dieses Anliegen politisch durchzusetzen. In ihrem Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung die Verankerung der Kinderrechte beschlossen, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe soll bis Ende 2019 einen konkreten Formulierungsvorschlag vorlegen. „Diese Gelegenheit müssen wir nutzen! Mehr als 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ist die Zeit dafür wirklich reif. Würden die Kinderrechte im Grundgesetz stehen, müsste das Kindeswohl bei vielen Entscheidungen in Politik und Justiz, beim Sorgerecht oder beim Städtebau stärker berücksichtigt werden“, erklärt Frau Kreye vom Ortsverband Oldenburg.

Der Kinderschutzbund fordert, dass die Kinderrechte als eindeutige, einklagbare Grundrechte festgeschrieben werden, und es nicht, wie von einigen Politikern und Verfassungsrechtlern bevorzugt, bei einer unverbindlichen Staatszielbestimmung und damit einer reinen Absichtserklärung bleibt. Auch in der Zivilgesellschaft wächst die Zustimmung zu einem solchen Schritt. In fast allen Landesverfassungen sind die Kinderrechte inzwischen mit unterschiedlichen Formulierungen und in unterschiedlicher Ausgestaltung verankert. Zuletzt stimmten fast 90 Prozent der Wähler*innen in Hessen für eine Aufnahme von Kinderrechten in die hessische Landesverfassung. „Das ist ein wirklich starkes Signal aus der Bevölkerung für eine Änderung des Grundgesetzes. Diese enorme Zustimmung sollte auch in der Politik die letzten Zweifler überzeugen. Hier in Oldenburg wollen wir nächstes Jahr durch Aktionen, Pressearbeit etc., dieses wichtige Thema öffentlicher gestalten, sagt Frau Kreye.

Der DKSB macht die Kinderrechte im kommenden Jahr auch bundesweit zum Schwerpunkt seiner Arbeit. Mit verschiedenen Aktionen und Aktivitäten sollen die Kinderrechte Beteiligung und Berücksichtigung des Kindeswillens gestärkt und einer breiten Bevölkerung besser bekanntgemacht werden. Der Kinderschutzbund setzt sich für eine kinderfreundliche Gesellschaft ein, in der die geistige, seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert wird. Dabei sollen sie an allen Planungen, Entscheidungen und Maßnahmen, die sie betreffen, beteiligt werden.

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreies Aufwachsen!

Astrid Lindgren: Die Geschichte vom Stein.

Festrede von Astrid Lindgren, gehalten in der Frankfurter Paulskirche anlässlich der Verleihung  des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, 1978

Lindgren_Geschichte vom Stein

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Presseinformation des Kinderschutzbundes Ortsverein Oldenburg e.V. zum Film „Elternschule“

Einzelne Pressestimmen zu diesem Film:

„Für jeden, der selbst Kinder hat, ist dieser Film  ein Muss“  ( Süddeutsche Zeitung )
„Das Geheimnis guter Erziehung“ ( WDR )
„Welche Erziehungskompetenzen brauchen Eltern, was ist und wie geht „gute Erziehung“ ? Diesen Fragen geht der Film nach.“ ( Badische Zeitung )

Schockierende Aussagen, für jeden der den Film gesehen hat  und  selbst Fachkenntnisse mitbringt.

Denn…..

Dieser Film zeigt eben nicht ! tägliche  Herausforderungen, die  wir im Zusammenleben mit Kindern bewältigen müssen, sondern klinische Fälle.

Hilflose Eltern haben aufgrund von Extremsituationen, denen sie nicht mehr gewachsen waren, eine Klinik im Ruhrgebiet aufgesucht, um Hilfe zu erfahren.

Eine Bewertung derer Arbeit steht uns nicht zu, dieses ist den Medizinern  und Therapeuten vorbehalten.

In dem Film wird allerdings auch mit Sequenzen aus dem Jahre 1997 gearbeitet- ob dieses noch dem aktuellem Stand der Erziehungswissenschaft sowie der Psychologie entspricht, sei dahingestellt.

Über die Vorgeschichten der Familien, die dort gezeigt werden, erfährt der Zuschauer viel zu wenig, um sich ein Bild darüber machen zu können, wie zu diesen Extremsituationen kommen konnte.

Die künstliche „Laborsituation“ in der die Kinder dort (permanent kameraüberwacht) leben müssen ist aus unserer Sicht nicht dazu geeignet, den Kindern Vertrauen und Geborgenheit zu vermitteln und somit die Grundlage für Veränderungsprozesse zu bilden. Mit Zwang und Druck werden vielleicht kurzfristige „Erfolge“ erzielt, die aber eher von einer Resignation/Dressur des Kindes zeugen.

Der sorglose Umgang mit den Gesichtern der Kinder die nun im Filmtrailer, in der Presse und in sozialen Medien verbreitet werden, ist ein eklatanter Verstoß gegen ihre Persönlichkeitsrechte.

Sicherlich möchte sich keines der Kinder irgendwann dort wieder sehen.  Hier fehlt jede Sensibilität der Autoren, die durch z.B. eine Verzerrung der Gesichter zumindest die Identität der kleinen Menschen hätten verhindern können. Daran ändert auch eine Einwilligungserklärung der Eltern nichts.

Dem Kinderschutzbund Oldenburg e.V. ist es daher sehr wichtig auf Hilfen hinzuweisen, die Eltern nutzen können  bevor Extremsituationen eintreten.

In Oldenburg gibt es sehr viele Einrichtungen, wo Eltern Hilfe finden können.

Von den „Frühen Hilfen“ über  Beratungsstellen zu allen Themen, die einer Familie Schwierigkeiten bereiten können, ist in dieser Stadt alles vertreten.

Informationen dazu erhalten Sie in Broschüren, die überall erhältlich sind sowie auf tel. Nachfragen in den einzelnen Institutionen.

Auch der Kinderschutzbund unterhält eine Beratungsstelle, die kurzfristig Termine vergibt wenn es „brennt“ und bittet alle Eltern, die in gewissen Situationen überfordert sind:

  • Scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen.
  • Sie sind nicht die Einzige/n, die Hilfe bei Problemen im Zusammenleben benötigt/en
  • Es gibt für Alles eine Lösung.
  • Wenn Sie darüber sprechen und sich Hilfe suchen, wird es für Sie und Ihre Kinder einfacher werden.
  • Haben Sie keine Angst vor Schuldzuweisung – die gibt es nicht.

Der Kinderschutzbund vermittelt in Elternkursen ( Starke Eltern-Starke Kinder )  und in der Beratungsstelle eine positive Grundhaltung, die es Eltern ermöglichen soll, entspannter mit ihren Kindern umzugehen und eine entwicklungsfördernde Atmosphäre zu schaffen.

Kontakt:

Kinderschutzbund Ortsverein Oldenburg e.V.

Lindenstraße 39
26123 Oldenburg

Tel.  0441/84590

Mail to: beratung@kinderschutzbund-oldenburg.de
www.kinderschutzbund-oldenburg.de

Bericht WKT 16. Sept 2018

Wieder war der Weltkindertag unter dem Motto „Kinder brauchen Freiräume“ mit dem alljährlichen Spielefest auf dem Schloßplatz und Rathausplatz eine tolle Sache.

Der Kinderschutzbund, Ortsverband Oldenburg e.V. war neben vielen anderen auch mit Aktionen auch vertreten.

Die  Kinder konnten sich von einem Clown Glitzertatoos und Luftballonfiguren machen lassen. Selber einen eigens kreierten Button fertigen oder ein tolles Bild malen und es mit nach Hause nehmen.

Leckerer selbstgebackener Kuchen mit Kaffee oder Apfelschorle rundeten den Nachmittag ab. Der Erlös ist eine wichtige Unterstützung für die Arbeit im Kinderschutzbund Ortsverband Oldenburg e.V. Das Wetter tat sein Bestes dazu und ließ die ganze Zeit die Sonne scheinen.

In persönlichen Gesprächen konnten sich Besucher auch über die Angebote des Kinderschutzbundes informieren:
z.B. über Elternkurse „Starke Eltern starke Kinder“
über unsere niederschwelligen Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche, Eltern und Erziehende,
über Kurse für Kinder und Jugendliche aus Familien, die in Trennung oder Scheidung leben (T.u.Sch.)
sowie über unsere aktuellen Babysitterkurse für Mädchen und Jungen ab 14 Jahren.
Ebenso konnten sich Interessierte für unsere kleine Tageseinrichtung „Kleine Elefanten“ für Kinder von 1-3 Jahren informieren.

Wir vom Kinderschutzbund sind jedes Mal wieder begeistert, mit wieviel Spaß und Elan Klein und Groß bei dieser Veranstaltung dabei sind. Rundum war es wieder ein gutes und gelungenes Spielefest für Klein und Groß.

Wir danken dem Spielefant für wieder gute Organisation und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.

Bericht:
Anke Philip
1.Vorsitzende

Fotos: A. Philip

Stadtteilfest „Buntes Bloherfelde“ am 15.09.2018

Der Kinderschutzbund, Ortsverband Oldenburg e.V. war auf dem Stadtteilfest „Buntes Bloherfelde“ auch dabei.

In persönlichen Gesprächen konnten sich Besucher über die Angebote des Kinderschutzbundes hier  in Oldenburg informieren:

  • Elternkurse „Starke Eltern – starke Kinder“,
  • Niederschwelligen Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche, Eltern und  Erziehende,
  • Gruppen für Kinder und Jugendliche (7-12 J.) aus Familien, die in Trennung oder Scheidung leben (T.u.Sch.)
  • Unsere aktuellen Babysitterkurse für Mädchen und Jungen ab 14 Jahren.

Ebenso konnten sich Interessierte über unsere kleine Tageseinrichtung „Kleine Elefanten“ für Kinder von 1-3 Jahren informieren.

Aber auch jeder/jede Besucher/Besucherin Klein oder Groß konnte persönliche Kreativität ausleben. Ein eigens, mit kreativen Darstellungen hergestellter Button konnte als Andenken mitgenommen werden.

Der Organisator „Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten“ mit seinen Kooperationspartnern, dem Bürgerverein Bloherfelde und dem Bewohnerverein „Wir für Uns“ haben ein sehr schönes und gut organisiertes Stadtteilfest, mit viel Abwechslung für Klein und Groß auf die Beine gestellt.

Das Wetter und Gutes für Leib und Seele taten Bestes dazu.

Herzlichen Dank an die Organisatoren des Bürgerfestes.

Wir kommen gerne wieder!!!

2.345 Euro für Kinderschutzbund Oldenburg e. V.

Im Mai diesen Jahres konnten sich wieder viele Oldenburger im Rahmen der Car Classic Charity an den „Schätzen“ des MSC erfreuen. Viele von ihnen nutzten die Gelegenheit, mit einem dieser Sammelstücke durch Oldenburg gefahren zu werden. Dafür musste der Fahrgast einen Fahrpreis entrichten, der dann von dem MSC gespendet wurde. Auf diese Weise kam so der stolze Spendenbetrag von 2345,00€ zusammen.

Winfried Krümpelmann (MSC) überreichte den Scheck an Anke Albers, Vorstandsmitglied des KSB Ortsverein Oldenburg e.V.

Der Kinderschutzbund Ortsverein Oldenburg e.V. kann dadurch weiter Projekte ohne Kostenbeteiligung anbieten.

Herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben und Spaß mit sozialem Engagement verbinden!

Unser besonderer Dank geht natürlich an die Damen und Herren vom MSC !

Fotos von Wolfgang Paul Müller

Foto von Wolfgang Paul Müller

Fotos von Wolfgang Paul Müller

Foto von Wolfgang Paul Müller

Babysitterkurs mit Zertifikat

„Babysitten“ ist ein beliebter Nebenjob für Jugendliche. Ohne eine gründliche Vorbereitung können jedoch auch viele Unsicherheiten oder Missverständnisse entstehen. An vier Nachmittagen erarbeiten wir uns deshalb gemeinsam das nötige „Handwerkszeug“, um diesen Job mit Spaß und Verantwortung ausüben zu können.

Der Kurs richtet sich an interessierte Jugendliche ab 14 Jahren.

Die Teilnahmegebühr beträgt 25 € und ist am 1. Termin vor Ort zu zahlen.

Kurs I: 21.08.2018-11.09.2018 (Dienstags 16.30-18.30)
Kurs II: 30.10.2018-20.11.2018 (Dienstags 16.30-18.30)

Anmeldungen bitte unter 0441-84590 oder beratung@kinderschutzbund-oldenburg.de

Ferienpassaktion 2018 – Ausflug zum Landerlebnispark Janßen in Westerstede am 24.07.2018

An diesem Nachmittag dürfen die Kinder nach Herzenslust drinnen und draußen toben, spielen, Tiere streicheln oder das weitläufige Gelände erkunden.

Diesen Ausflug bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderlachen-Oldenburg an.

Für Kinder und Jugendliche von 8 – 12 Jahren. Teilnahme kostenlos!

Ferienpassaktion 2018 – Wir haben Recht(e) – Das macht uns stark!

Kinderrechte sind auch 2018 in Deutschland noch viel zu wenig bekannt. Das muss sich ändern! Mit viel Spaß und Kreativität lernen wir die Rechte von Kindern kennen und versuchen diese auf unseren Alltag anzuwenden. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann diese auch einfordern und seine Meinung vertreten.

Termin: 10.07.2018 und 12.07.2018

(Restplätze über den Ferienpass Oldenburg buchbar)

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