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Weltkindertag 2020

Auch der Weltkindertag konnte in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden.

Um trotzdem auf das Thema Kinderrechte aufmerksam zu machen, haben wir am 20. September 2020 über 300 Karten gebastelt und beschriftet und in der Nachbarschaft verteilt bzw. verschickt. Gleichzeitig konnten wir viele Familien im Stadtteil Donnerschwee darüber informieren, dass wir jetzt auch einen Standort in der Donnerschweer Str. 171b haben. Unsere Beratungen sowie Kursangebote finden seit September in neuen und größeren Räumen statt, in denen auch unser Hygienekonzept gut umgesetzt werden kann. Gleiches gilt für die Geschäftsstelle und unsere Verwaltung.

Kinderschutzbund-Landeschef: Nicht mehr wegsehen bei Kindesmissbrauch

Hannover, Münster (epd)
Der Kinderschutzbund Niedersachsen fordert zur Prävention von Kindesmissbrauch eine neue Kultur der Zivilcourage. „Es kann nicht sein, dass wir uns von massiven Kinderrechtsverletzungen immer wieder überrascht fühlen“, sagte der Landesvorsitzende Johannes Schmidt im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit Blick auf die jüngst bekanntgewordenen schweren Missbrauchsfälle in Münster. „Das Thema liegt wie eine Betonplatte mitten unter uns.“ Das Tabuisieren erschwere es aber zusätzlich, die Gewaltstrukturen aufzubrechen. „Wir müssen deshalb lernen, nicht mehr wegzusehen.“

Für die meisten Bürger sei es einfach unvorstellbar, dass man Kinder sexuell missbraucht. „Und wenn etwas nicht sein darf, wird es auch nicht gesehen, sondern verdrängt“, erläuterte Schmidt. Dabei müssten Menschen die Augen offen halten und auf die Kinder in ihrem Umfeld oder ihrer Nachbarschaft achten. Verhielten sich einige von ihnen anders als gewohnt, also wirkten sie etwa beim Spielen nicht mehr fröhlich, sondern zurückgezogen und still, mieden plötzlich den Blickkontakt zu anderen oder kämen vielleicht gar nicht mehr zum Spielen heraus, so müssten die Menschen in ihrer Umgebung diese Signale ernst nehmen.

In Niedersachsen gebe es zahlreiche Experten, an die sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Beobachtungen wenden könnten, betonte Schmidt. In allen Anlaufstellen des Kinderschutzbundes oder über verschiedene Beratungstelefone würden vertrauliche Gespräche mit eigens ausgebildeten Fachleuten angeboten. Trotzdem hätten viele Angst davor, jemanden zu Unrecht zu beschuldigen. Dabei sei es für das Kindeswohl von großer Bedeutung, einen Vorfall im Zweifel lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zu melden, sagte Schmidt. „Gegen kriminelle Machenschaften können wir sonst nicht viel ausrichten, aber so viel können wir als Bürger tun.“

Besonders heimtückisch sei, dass in den meisten Fällen die Täterinnen und Täter aus dem Nahfeld der betroffenen Kinder stammten, sagte der Kinderschutzbund-Experte. „Kinder haben blindes Vertrauen in ihre Angehörigen – in ihre Eltern sowieso.“ Zum einen könnten sie sich deshalb nicht vorstellen, dass etwas, was Verwandte mit ihnen machten, nicht in Ordnung sei. Zum anderen würden sie durch die Täter nochmals in diese Richtung manipuliert. Der Kinderschutzbund in Niedersachsen fordert deshalb Anlaufstellen eigens für Kinder, die in Stadtteilen, Städten, Kommunen und Landkreisen eingerichtet werden sollten.

Mit Festnahmen und Durchsuchungen in mehreren Bundesländern war die Polizei am Wochenende gegen ein Netzwerk vorgegangen, das für schweren sexuellen Missbrauch und Kinderpornografie verantwortlich sein soll. Festgenommen wurden elf Beschuldigte aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Brandenburg. Die mutmaßlichen Täter sollen über Jahre hinweg Kinder missbraucht und die Taten gefilmt haben. Hauptbeschuldigter ist ein bereits mehrfach vorbestrafter 27-jähriger IT-Spezialist aus Münster. Festgenommen wurden auch zwei Männer aus Hannover im Alter von 35 und 29 Jahren. (8154/08.06.20)

Sommerferien

Die Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes Ortsverband Oldenburg e.V. in der Lindenstraße 39, 26123 Oldenburg  ist während der Sommerferien vom 20.07.20 bis einschl. zum 10.08.2020 geschlossen.

In dieser Zeit ist auch die Beratungsstelle nicht erreichbar.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Kinderschutzzentrum in der Friederikenstraße 3, 26135 Oldenburg Tel. 0441/ 17788.

Ihr Team vom Kinderschutzbund

Weltkindertag 15.09.2019

„Wir Kinder haben Rechte!“ war das diesjährige Motto des Weltkindertages hier in Oldenburg auf dem Marktplatz vor dem Rathaus.

Der Kinderschutzbund Oldenburg e.V. war auch wieder mit tollen Angeboten dabei.

Für die kleineren Kinder stand selbstgemachter, kinetischer Sand bereit, der die sensorische Wahrnehmung und die Feinmotorik unterstützt. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei. Auch die Buttonmaschine für selbstgemachte Buttons erfreute sich großer Beliebtheit bei den größeren Kindern. Dieses Jahr war auch eine Popcornmaschine mit von der Partie, das Popcorn fand reißenden Absatz.

Besucher konnten sich wie gewohnt über die aktuellen Angebote des KSB informieren:

  • niedrigschwellige Beratung für Kinder, Jugendliche, Eltern und Erziehende,
  • die Gruppen für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien, T.u.Sch.,
  • die fortlaufenden Elternkurse „Starke Eltern-Starke Kinder“,
  • die aktuellen Babysitter Kurse für Jungen und Mädchen ab 14 Jahren,
  • und über „Kleinen Elefanten“, die kleine Tageseinrichtung für Kinder von 1-3 Jahren.

Unser Team vom Kinderschutzbund Oldenburg e.V. war erfreut über die vielen Besucher, die netten Gespräche und über ein rundum gelungenes Fest!!!

Wir bedanken uns beim Spielefant für die tolle Organisation und freuen uns sehr auf das nächste Jahr.

Bericht:
A.Philip
1.Vorsitzende

Fotos: A.Philip

Spendenübergabe Landtage Hude-Wüsting

Auch in diesem Jahr startete die EWE VERTRIEB GmbH, Geschäftsregion Cuxhaven/Delmenhorst,  an ihrem Stand auf der Messe der Landtage Nord in Hude-Wüsting am Sonntag, 25.08.19  eine Spendenaktion.  Die Geschäftsregion Cuxhaven/Delmenhorst hat sich in diesem Jahr dazu entschlossen, dass die Einnahmen der Spendenaktion dem Kinderschutzbund Ortsverband Oldenburg e.V. zugute kommen sollen.

Mit der Bitte um eine Spende wurden – wie bereits in den vorherigen Jahren, praktische „Waterbelts“ inklusive Getränk verteilt. Über die Höhe der Spende konnten die Besucher selber entscheiden.  Bei hohen Sommertemperaturen waren die „Waterbelts“ mit Mineralwasserflaschen ruck zuck vergeben. Die Besucher waren auch dieses Mal sehr spendenfreundlich. Es kamen insgesamt 1039,70 € zusammen.

„Wir sind tief beeindruckt und sehr dankbar für diese außerordentliche Aktion der EWE und der überaus großzügigen Spendenbereitschaft der Besucher“ so Anke Philip, Erste Vorsitzende des Kinderschutzbundes Oldenburg e.V.  bei der Entgegennahme der Spende am Montag, den 26.09.19. „Das Geld wird für Projekte und Kurse im Kinder- und Jugendbereich eingesetzt werden“, so Anke Philip und bedankt sich bei allen Unterstützern und Spendern dieser Aktion.

Für Patricia Lück, Mitarbeiterin der EWE Geschäftsregion Cuxhaven/Delmenhorst, ist es jedes Mal eine große Freude, die Spende an gemeinnützige Einrichtungen in der Region zu übergeben. „Dieses Geld bedeutet für die ehrenamtlich geleiteten Vereine auch eine große Anerkennung ihrer Arbeit und wir freuen uns, diese Arbeit mit Aktionen wie diese zu unterstützen zu können.

www.kinderschutzbund-oldenburg.de

Bericht Anke Philip, Foto: Werner Philip

Infostand zum Thema Kinderrechte

Am Samstag (22.06.2019) möchte der Kinderschutzbund Oldenburg in der Oldenburger Innenstadt (Lange Straße/Nähe Lefferseck) zwischen 10 und 15 Uhr auf das Thema Kinderrechte aufmerksam machen!

An dem Infostand erfahren Kinder und Familien außerdem alles über die Angebote vom Kinderschutzbund.

An diesem Tag werden wir mit guter Laune unterstützt von Maltes Rasselbande (www.maltesrasselbande.de).

Kinderschutzbund Oldenburg: Die Hand darf nicht „ausrutschen“

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

Kinderrechte sind Menschenrechte!!!

70 Jahre „Tag der Menschrechte“ am 10. Dezember 2018

Kinderrechte sind Menschenrechte!!!

Am heutigen internationalen Tag der Menschenrechte ist es dem Kinderschutzbund Ortsverein Oldenburg e.V. besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass alle Menschenrechte natürlich auch für Kinder gelten. Kinder brauchen und haben jedoch aufgrund ihrer besonderen Lebenssituation zusätzlich noch eigene Rechte! Diese Kinderrechte müssen nach wie vor stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht werden. Und vor allem müssen diese Kinderrechte endlich ins Grundgesetz! Dafür setzt sich der Deutsche Kinderschutzbund e.V. bereits seit vielen Jahren ein.

Wir werden das kommende Jahr 2019 deshalb für uns ganz konkret unter das Motto „Kinderrechte“ stellen. Durch verschiedene Aktionen werden wir auf einzelne Rechte (wie z.B. das Recht auf Spiel und Erholung, das Recht auf Bildung oder das Recht auf Mitbestimmung) aufmerksam machen. Dadurch werden besonders auch die Kinder selbst besser informiert und gestärkt, denn nur wer seine Rechte kennt, kann diese auch einfordern und für eine Verbesserung der eigenen Situation sorgen!

Auch unsere laufenden Projekte greifen einzelne Kinderrechte auf: So leistet das Elternprogramm „Starke Eltern – Starke Kinder“ (nächster Kurs ab 29.01.2019) einen wichtigen Beitrag zum Thema „gewaltfreie Erziehung“.

In unserer offenen Beratung sind nicht nur Erwachsene/Erziehende, sondern auch Kinder und Jugendliche mit ihren Sorgen und Anliegen jederzeit willkommen.

Internationaler Tag der Kinderrechte

Internationaler Tag der Kinderrechte: Jetzt gemeinsam die Chance nutzen und Kinderrechte ins Grundgesetz bringen!

Oldenburg.15.11.2018. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und brauchen ihre eigenen Rechte, darauf weist der Kinderschutzbund Ortsverband Oldenburg e.V.  zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20.11.2018 hin. Dass die Bundesregierung die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz grundsätzlich beschlossen hat, sieht der Verband als historische Chance. Nun gilt es, den politischen Prozess zu begleiten und mit Aktionen und Kampagnen Druck aufzubauen, damit die Kinderrechte vollumfänglich in der Verfassung verankert und im Alltag entsprechend ausgestaltet werden.

Der Kinderschutzbund setzt sich seit Jahren für eine Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ein, und noch nie waren die Aussichten so gut, dieses Anliegen politisch durchzusetzen. In ihrem Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung die Verankerung der Kinderrechte beschlossen, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe soll bis Ende 2019 einen konkreten Formulierungsvorschlag vorlegen. „Diese Gelegenheit müssen wir nutzen! Mehr als 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ist die Zeit dafür wirklich reif. Würden die Kinderrechte im Grundgesetz stehen, müsste das Kindeswohl bei vielen Entscheidungen in Politik und Justiz, beim Sorgerecht oder beim Städtebau stärker berücksichtigt werden“, erklärt Frau Kreye vom Ortsverband Oldenburg.

Der Kinderschutzbund fordert, dass die Kinderrechte als eindeutige, einklagbare Grundrechte festgeschrieben werden, und es nicht, wie von einigen Politikern und Verfassungsrechtlern bevorzugt, bei einer unverbindlichen Staatszielbestimmung und damit einer reinen Absichtserklärung bleibt. Auch in der Zivilgesellschaft wächst die Zustimmung zu einem solchen Schritt. In fast allen Landesverfassungen sind die Kinderrechte inzwischen mit unterschiedlichen Formulierungen und in unterschiedlicher Ausgestaltung verankert. Zuletzt stimmten fast 90 Prozent der Wähler*innen in Hessen für eine Aufnahme von Kinderrechten in die hessische Landesverfassung. „Das ist ein wirklich starkes Signal aus der Bevölkerung für eine Änderung des Grundgesetzes. Diese enorme Zustimmung sollte auch in der Politik die letzten Zweifler überzeugen. Hier in Oldenburg wollen wir nächstes Jahr durch Aktionen, Pressearbeit etc., dieses wichtige Thema öffentlicher gestalten, sagt Frau Kreye.

Der DKSB macht die Kinderrechte im kommenden Jahr auch bundesweit zum Schwerpunkt seiner Arbeit. Mit verschiedenen Aktionen und Aktivitäten sollen die Kinderrechte Beteiligung und Berücksichtigung des Kindeswillens gestärkt und einer breiten Bevölkerung besser bekanntgemacht werden. Der Kinderschutzbund setzt sich für eine kinderfreundliche Gesellschaft ein, in der die geistige, seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert wird. Dabei sollen sie an allen Planungen, Entscheidungen und Maßnahmen, die sie betreffen, beteiligt werden.

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreies Aufwachsen!

Astrid Lindgren: Die Geschichte vom Stein.

Festrede von Astrid Lindgren, gehalten in der Frankfurter Paulskirche anlässlich der Verleihung  des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, 1978

Lindgren_Geschichte vom Stein

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